Massagegeräte

Ein langer und harter Arbeitstag ist zu Ende und man wünscht sich jetzt nur noch eines: Entspannung und eine Massage. Jedoch ist ein Massagetherapeut nicht immer zur Hand. Für diesen Fall gibt es handliche Massagegeräte, die den Masseur zwar nicht ersetzen, jedoch ein gutes Mittel sind, um Verspannungen zu lösen und um die ersehnte Entspannung zu finden.
Massagegeräte gibt es in einer großen Bandbreite, von klein bis groß, mechanisch oder elektronisch, vom Massageball bis hin zum Massagestuhl ist alles vertreten. Welches Massagegerät man zuhause für sich auswählt hängt sowohl vom persönlichen Geschmack als auch von der zu behandelnden Körperzone ab.

Massagebälle werden aus den verschiedensten Materialien hergestellt wie z.B. Kunststoff, Gummi und Holz, die man mit kreisenden Bewegungen und leichtem Druck über die betroffenen Körperregionen führt. Die Größe der Bälle variiert von 1 – 3 cm bis hin zu über 10 cm Durchmesser. Die kleineren Durchmesser eignen sich besonders für eine punktuelle und tiefliegende Behandlung wie z.B. kleinen Verspannungen und Knoten in der Nackenmuskulatur, während die großen Durchmesser besser für eine breitflächige und mehr oberflächliche Behandlung eingesetzt werden können.

Bei den Massagebällen gibt es auch Unterarten wie den Massageigel. Wie der Name schon sagt, sind auf dem Massageball stumpfe Stacheln oder Noppen angebracht. Die Massageigel eignen sich für die punktuelle als auch breitflächige Behandlung. Durch die Stacheln oder Noppen kann man auch gezielt die Nerven stimulieren, so dass die Muskeltätigkeit vermehrt aktiviert wird.

Zu den Massagegeräten gehören auch die Massagerollen. Diese gibt es in kleinen, handlichen Ausführungen mit zwei bis vier Rollen, die beweglich an einem Handgriff befestigt sind. Der Handroller wird in langsamen und gleichmäßigen Bewegungen über den Körper geführt. Des Weiteren gibt es auch große Massagerollbanken. Diese bestehen aus zwei Säulen und einer mittig angeordneten großen Rolle, auf der linienförmig bewegliche Kugeln angeordnet sind. Auf die Massagerolle kann man sich draufsetzen oder auch nur die Beine auflegen. Durch die hohe Anzahl an Kugeln können vor allem großflächige Areale wie z.B. Rücken, Po und Beine behandelt werden. Massagerollbanken findet man häufig im Wellnessbereich für die Behandlung von Cellulitis.

Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, sondern die Massage entspannt im Liegen oder Sitzen genießen möchte, für den ist ein Massagesessel die ideale Anschaffung. Ausgestattet mit einem elektronischen Programm, kann man verschiedene Massageintervalle einstellen. Von einem durchgehenden Massageimpuls bis hin zu im Sekundentakt stimulierenden Vibrationen ist alles möglich.

Egal welches Massagegerät man wählt, die Entspannung ist garantiert und mit einem hohen Wohlfühlfaktor kann man den Tag in Ruhe ausklingen lassen.