Massageöl

Natürlich gehört zu einer guten Massage auch immer Massageöl, da die Hände somit besser über die Haut gleiten können und die ätherischen Öle tief ins Gewebe eindringen und dadurch Schlacke und Giftstoffe lösen.
Das Massageöl besteht zum Großteil aus Pflanzenölen wie z.B. Aloeveraöl, Weizenkeimöl, Traubenkernöl, Hanföl, Mandelöl, Jojobaöl, aber auch Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Diese kaltgepressten Massageöle sind in der Regel sehr lange haltbar und sollten stets im Dunklen gelagert werden. Zudem ist es auch möglich, diesen Grundbestandteil direkt für die Massage zu verwenden, ohne weitere ätherische Öle oder Duftstoffe hinzuzufügen.
In der Regel werden jedoch bei Aroma Massagen wie beispielsweise der Ayurveda Massage ätherische Öle hinzugefügt.
Diese ätherischen Öle unterscheiden sich in ihrer jeweiligen Wirkung:
Beispielsweise richtet sich das Johanniskrautöl in seiner Wirkung gegen Rücken- und Gliederschmerzen, wohingegen Honigöl beruhigend auf die Sinne wirkt.
Lavendelöl fördert den Parasympathikus und wirkt dadurch einschläfernd, während Melissenöl eher erfrischende Wirkung hat.
Mit einem Mischverhältnis von 97% zu 3% besteht Massageöl also aus einem Pflanzenöl und dem ätherischen Öl Ihrer Wahl!

Natürlich werden auch besondere Massage-Öle bei bestimmten Massagearten verwendet, wie beispielsweise bei der Chakramassage. Hier wird das sogenannte Chakra-Öl verwendet, das je nach dem, in welchem Chakra sich der Patient befindet, verändert wird und aus einem anderem Mischverhältnis besteht.

Manche Massagen kommen sogar ganz ohne Massageöl aus, wie z.B. die Hot Chocolate Massage oder die Garshan Massage(= Trockenmassage, bei der Seidenhandschuhe verwendet werden), die eine Form der Ayurveda Massage darstellt.